
Der moderne, sozial durch und durch vernetzte Mensch testet ja gerne Trillionen von neuen Services. Bilderservice hier und Location Based Service dort, mobile Community hüben und E-Mails mit Zitronengeschmack drüben.
Irgendwann wird das Ganze unübersichtlich, Passwortspeicher-Apps wie 1Password platzen aus allen Nähten – und wo man dann überall seine persönlichen Daten hinterlässt, das weiss man auch nicht mehr so genau.
Deshalb hab ich mir bereits vor 2 Jahren angewöhnt, Accounts nach einiger Zeit zu kündigen, wenn ich sie nicht mehr nutze – oder zu “hackfleischen”, wenn man das Nutzerkonto gar nicht löschen kann, was leider noch immer viel zu häufig vorkommt.
Das mit dem Hackfleisch kam mir eines Abends, als ich an einem ganz speziellen Kandidaten schlicht verzweifelt bin. Ich konnte machen, was ich wollte, man konnte das Konto nicht schliessen. So kam ich auf die Idee, aus Spass meinen Namen in “Hack Fleisch” zu ändern und als Profilbild ein wirklich leckeres Stück Gehacktes einzusetzen (siehe oben).
Heute habe ich nach einiger Zeit nun endlich meinen Account bei Empire Avenue geschlossen, schon am Wochenende durften folgende Services dran glauben:
• Amen (kündigen geht nicht, also: hackfleisching)
• Quora
• Scoville
• box.net
• qik
sowie den Twitter-Account von Freyheyt, ich twittere sowieso nur über @dhrac
Besonders negativ ist mir neben Amen auch DailyBooth aufgefallen, bei denen das Schliessen eines Accounts ein “zukünftiges Feature” ist, das man noch nicht implementiert hat.


(woot) Sowas würde ich nie machen. 50 % von den Diensten bei denen ich mich mal angemeldet hatte sind eh schon abgeschaltet und nicht mehr erreichbar. Gerne beobachte ich Veränderungen und Weiterentwicklungen von Startups und finde es toll vom Anfang bis zum Ende dabei gewesen zu sein.
Wenn ich die Services teste, dann komplett – und das schliesst auch das ganze Kündigungs- und Accountschliess-Prozedere mit ein. Und wie du sagst, sehr oft teste ich nach Monaten den Link der Website und sie ist schon entweder offline oder der Service wurde von facebook gekauft