Mrz 112012
 

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Ich gehöre zu den Leuten, die ihre Entscheidungen möglichst oft hinterfragen (nicht “infrage stellen”, das ist etwas anderes). Die Welt dreht sich nämlich und der Kopf ist rund, damit das Denken… blablabla, ihr wisst schon.

Nun habe ich mich über die Jahre natürlich – schon aus beruflichen Gründen – in allen möglichen technologischen Plattformen und Ökosystemen. Windows und OS/2, Apple und Linux, BeOS und Zeta, Android und webOS und BADA und iOS und Blackberry was weiss ich noch gerade. 

Gefallen tun mir alle irgendwie, jedes auf seine Weise und unterschiedlich intensiv. Das ist übrigens kein Gelaber. Ich bin schon ziemlich lange mit IT und TK beschäftigt und wurde – wie man so schön sagt – in einer Zeit sozialisiert, in der es sehr wohl schon verschiedene Lager gab… die Fronten waren aber bei weitem nicht so verhärtet wie heutzutage. Unnötig zu erwähnen, dass es das Wort “Fanboy” noch nicht gab. Besonders bezogen auf Mobiltelefone. 

Nun war die IT und TK in meinem Haushalt schon immer sehr unterscheidlich aufgestellt. Da steht eine xbox neben einer Playstation 3, Macs und Windows PCs gaben sich die Klinken in die Hand, dazu noch Apple TV und diverse Mobile- und Smartphones verschiedener Hersteller.

Trotzdem gab es so eine Art “Leit-Ecosystem” und das war in den letzten Jahren der Mac. PowerBook, MacBook Pro, iMac und neuerdings MacBook Air für mich, ältere MacBookse für meine Frau… dazu noch das erwähnte Apple TV, dazu ab und an noch einen iPod oder ein iPhone.

Letzteres hatte ich (der ein oder die andere LeserIn weiss das vielleicht durch eines meiner Blogs) bereits ab dem ersten Modell 2007 (direkt aus USA für 1.000 EUR damals). Ehrensache für einen Smartphone-Fan der ersten Stunde. Nun habe ich kürzlich überlegt, privat mal wieder das Ökosystem zu wechseln und mit Kind und Kegel auf Windows zu wechseln.

Die Zeichen dafür stehen gut: Windows 7 ist prima und mit Windows 8 steht ein meiner Meinung nach noch besseres OS vor der sprichwörtlichen Tür. Windows Phone 7 ist gerade auf den Nokias ebenfalls super und auch eine Xbox 360 ist vorhanden (siehe oben, ist allerdings schon älter und sollte mal “aktualisiert” werden). Also hey, warum nicht Windows für alles und alle? Ich habe mich dagegen entschieden.

Ich sehe, wie ich selber mit dem Mac arbeite. Ich sehe, wie meine Frau und meine Töchter mit dem Mac arbeiten und ich stelle fest: Dieses Ökosystem ist für IT-Cracks wie mich eine ebensolche Erleichterung wie für n00bs. Anmachen, kurz einweisen, funktioniert. 

Das war für mich keine Entscheidung GEGEN irgendjemanden oder irgendetwas. Mir geht das ganze Fanboytum und Gepose schon immer längs.  Ich liebe Nokia-Hardware noch immer, halte Blackberry noch immer für die besten QWERTZ-Telefone da draussen und halte Android noch immer für kackhässlich aber saupraktisch, wenn man alles über Google macht.

Andererseits halte ich das iPhone noch immer für das beste Smartphone da draussen und ich habe am aktuellen 4s-Modell einen riesigen Spass.

Deshalb werden diese Zeilen auch weiterhin bis auf Weiteres auf iMac, iPhone oder MacBook Air geschrieben. 

Wie gesagt: Bis auf Weiteres.
Mai 242011
 
Bewirb_dich_jetzt_als_hp_touch

Bei Facebook kann man sich als Tester des neuen HP TouchPad bewerben, und genau das habe ich soeben gemacht. Drückt mir mal die Daumen, dass ich schon bald das (ziemlich sicher) gute Gerät ausprobieren und darüber hier bloggen kann.

Es ist ja kein Geheimnis, dass ich den aktuellen WebOS Geräten sehr zugetan bin. Den noch unter dem Palm-Label firmierenden und in Deutschland leider nicht verfügbaren Pré 2 nutze ich ja momentan in seiner französischen Version – und bin trotz Keyboardtreiberproblemen sehr zufrieden.

Apropos Facebook: Dort habe ich vor einigen Wochen die Gruppe Prétorianer gegründet. Wer Interesse an WebOS Geräten hat ist eingeladen, dieser Gruppe beizutreten.
Feb 172011
 

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Ich wohne mit meiner Familie ja nun seit ein paar Jahren im wunderschönen bayerischen Oberland, im Herzen des Chiemgaus sozusagen und dort wähnt man die Eingeborenen schon eher in der technologisch rückständigen Nische.

Jein.

Als wir vor rund 5 Jahren nach Tacherting gezogen sind, kamen wir aus dem mit DSL 2000 recht gut ausgebauten Heldenbergen bei Hanau. Hier gab es: Nichts. Ich also zu Vodafone gefahren und einen Surf-Stick gekauft, um wenigstens mit GPRS Internet zu haben. Das ging auch, allerdings nur unter´m Dach. Also lag mein Büro damals im dortigen Schlafzimmer.

Inzwischen haben wir seit rund drei Jahren DSL 6000, der Konkurrenzdruck durch e.on (Stichwort: Internet durchs Stromkabel) war wohl recht groß.

Letzte Woche bekam ich nun die frohe Botschaft von der Telekom, dass dank der neu verlegten Glasfaserkabel nun auch VDSL mit bis zu 25 Mbit verfügbar ist. Und das ganze ist dann nicht nur deutlich schneller, es ist auch 5 EUR günstiger. Alles, was ich brauche, ist ein neuer Router, den man mir gerne zusendet.

Die nette Dame konnte ihren Satz gar nicht beenden, so schnell habe ich “JA!” gerufen :)

Und der Ausbau geht offensichtlich weiter. Zwischen Tacherting und Trostberg wird auch gerade ordentlich gebuddelt – “Laptop und Lederhose” ist also überall gerade in full effect hier im Süden.

Dez 242010
 
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Das iPad hat sich für mich nicht als eBook Reader bewährt. Es gibt schon noch mal einen Unterschied zwischen dem selbstleuchtenden Screen der Apple-Flunder und den E-Ink-Geräten von Sony, Amazon und Co. – und für mich ist der Unterschied so gravierend, dass das Lesen bei mir auf dem einen Gerät einfach Spass macht, auf dem anderen absolut gar nicht.

Nun habe ich ziemlich viele eBooks und PDF und mir fehlt schon ein “echter” eBook-Reader, also dachte ich mir: Bestellst du mal den neuesten Sony bei Libri.de, mit dem Gerät der ersten Generation habe ich ganz gute Erfahrungen gemacht. Gesagt, getan.

Nun war aber mein “technologischer Freundeskreis” inzwischen sehr begeistert vom aktuellen Amazon Kindle, wovon ich mich natürlich prompt habe anstecken lassen. Den Sony also “entfollowed” und flugs den Kindle Wifi + 3G samt europäischem Stromkabel und Lederhülle mit integrierter Leselampe (!!!) bestellt.

Blöd ist: Das Ganze geht noch immer nur direkt über USA – und der Kindle ist dort anscheinend noch immer ein grosser Hit. Verzögerungen sind also vorprogrammiert. Deshalb habe ich also seit gestern wenigstens schon einmal das Stromkabel und das wirklich fantastische Ledercover mit Leselampe, der Kindle selber schlägt hier aber wohl erst in der 1. Januarwoche auf, also in etwa 2 Wochen.

Macht aber nix, in diesen Tagen gibt´s ja nun genug Geschenke, freue ich mich also auf ein verspätetes Christ-Kindle…
Dez 012010
 

Schnappschuss_2010-12-01_20

Mein Blog bleibt, wie schon angekündigt. Und mein Posterous auch. Ich werde nur bis auf Weiteres erst einmal nix Privates mehr bloggen an dieser Stelle (es gibt schlichtweg wenig zu berichten momentan) und das “Technik-Blog” wiederbeleben.

Und da ich für rund 1 Jahr die Gerätschafter Domain noch besitze, nutze ich die einfach mal. 

Hier ist also erst einmal Schluss – bitte gehen Sie weiter, es gibt hier nichts zu sehen! :)

Okt 282010
 
Schnappschuss_2010-10-28_20
Apple wird ja nun wie von Steve Jobs angekündigt in nächster Zeit einen Software Store auch für seine Macs einführen. Nach dem Erfolg des App Stores für iPhone, iPod Touch und iPad eigentlich kein Wunder – und es ist auch absehbar, dass das ein großer Erfolg werden wird.

Neu ist diese Idee indes natürlich nicht. Unix und vor allem Linux arbeitet seit Jahrzehnten mit Software-Repositories, Debian machte mit seinem fantastischen Programm “apt-get” das Aktualisieren des Systems und Installieren neuer Software ziemlich einfach – und mit GUI wie etwa dem legendären “Click´n Run” von Linspire oder dem aktuellen “Ubuntu Software Center” (siehe oben) zu einem Kinderspiel.

Die Verfügbarkeit von Software war entsprechend nie das Problem von Linux, eher deren Eigenheiten. Es gibt ein großes Problem in der IT-Branche: Bis auf ganz wenige Ausnahmen sind PC- bzw. Windows-Programme seit Jahrzehnten das Maß aller Dinge – nicht in Sachen Qualität, sondern einfach in Sachen Bekanntheit und Verbreitung. 

Das bremste bisher den Erfolg von Linux und auch Apples Macs haben damit seit jeher zu kämpfen. Erst z. B. die Verfügbarkeit von Microsoft Office für den Mac hat viele zum “Switch” bewegen können. Das Fehlen von vielen kommerziell erfolgreichen Spielen ist ein weiterer Grund für Einige, bei Windows zu bleiben.

Zurück zur Software. Wie gesagt, ich gehe von einem Erfolg des Software Stores für Macs aus. Bei einem stetig wachsenden Angebot von Software für Macs und den ebenso stetig wachsenden Marktanteilen der Apple-Computer werden sicher viele Software-Schmieden nicht zweimal überlegen, ob sie dabei sind – und dafür in so manchen sauren Apfel wie etwa die 30% Gewinnanteil von Apple beissen.

Spannend wird auch, wie die Windows-Welt reagieren wird. In Redmond wird man sicher nicht müde sein, den eigenen Usern über den schon verfügbaren Microsoft Online Store hinaus ähnlichen Service anzubieten. Das dürfte nur ungleich schwieriger werden, denn anders als Apple ist Microsoft seit jeher zwei Vertriebskanälen sehr stark vertreten: Im Handel und bei seinen Partnern. Ich bin mal gespannt, in wie weit diese sich die Butter vom Brot nehmen lassen. 

Wenn man zukünftig zum Beispiel auch Volumenlizenzen etwa für Office oder diverse Server-Produkte online ordern und vor allem verwalten kann – wer dackelt da noch zu seinem Systemhaus?

Da sieht man: Eine Innovation wie etwa Apples Mac App Store hat einige Auswirkungen auf gleich mehrere Branchen. Das haben wir beim iPod und der Musikbranche schon erlebt, beim iPhone und der Mobtel-Branche ebenso – nun sind die Desktop- und Laptop-Rechner dran und ich denke, auch das wird Apple spielend schaffen.

Denn wie ich an anderer Stelle schon schrieb: Die Stärke von Apple sind vor allem die Schwächen der anderen. Und diesen “Lauf” kann bis dato anscheinend niemand aufhalten.

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Sep 192010
 

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Was erwartet man in 2010 von einem neuen Webbrowser? Neue Features wären toll, so das überhaupt noch möglich ist, und natürlich: Performance aka Leistung aka Geschwindigkeit. Und einfach nutzbar sollte er sein, nicht so ein Funktionsmassaker wie beim Opera.

Die IE9 Beta ist im Grunde ein Rückschritt im Vergleich zum IE8, und zwar ein angenehmer. Viel fokussierter kommt das GUI daher, will heissen: spartanischer. Das ist viel mehr Windows 7 als Windows Vista. Mehr noch, man muss schon zweimal hingucken, ob den IE9 überhaupt noch als Browser zu erkennen. Finde ich gut.

Überzeugend ist auch die Geschwindigkeit des IE9 beim Rendern von Webseiten. Wenn ich das richtig verstanden habe, nutzt der IE9 auch die Power der Grafikkarte, um Websites schneller zusammen zu dengeln. Und tatsächlich, man merkt es auch: gerade im Vergleich zum IE8 ist der “Neue” wirklich snappy, zaubert Websites in teilweise wirklich beeindruckender Geschwindigkeit auf den Monitor.

Was die Performance angeht, kann man der IE9 Beta also schon mal gute Noten geben.

Nach Innovationen sucht man hingegen vergeblich, und das ist mir für einen “Software-Giganten” wie Microsoft einfach zu wenig. Adress- und Suchfeld in einem – das vermisse ich beim Safari auch, das konnte aber schon der Chrome. Und “besonders chromisch” kommt einem auch der Inhalt der “Neuen Registerkarte” (siehe unten) vor: Beim Browser vom Suchmaschinengiganten Google heisst das Ding “Neuer Tab” und zeigt die – ach guck – häufigsten besuchten Seiten an. 
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Die Auswahl der Add-ons kommen mir im Vergleich zum Firefox und zum Chrome zudem deutlich zu provinziell rüber. Delicious? Flickr? Fehlanzeige! Und das sind nur meine “Must-haves”, schaut euch mal auf der Add-ons Seite um und ich bin sicher, euch fehlen auch diverse Erweiterungen.

Ich frage sich also schon: Ist das alles? Ist Microsoft mit “soweit ganz gut” und “besser als der IE8″ zufrieden? Ich persönlich hoffe nicht, denn das wäre wirklich zu wenig für die 400 Milliarden Windows-User weltweit. :)

Überrasche uns, Microsoft! Versetze uns doch mal in Erstaunen!

Mit der schon jetzt fühlbaren ausgezecihneten Performance plus noch ein paar innovativen Ideen könnte der IE9 nämlich wirklich Killer werden. 

So ist er aber einfach nur “irgendwie ganz okay”.

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Sep 192010
 

Koichi Akabe

Ich hatte gestern wieder so einen “magic IT moment”, auf den man eigentlich sehr gerne verzichtet, durch den man aber letztendlich wieder viel lernt.
Ich habe an meinem iMac zwei externe Festplatten hängen, eine 750 GB Platte für TimeMachine und eine 1TB Platte für Filme, iTunes-Musik und das ganze Zeugs. Und letztere versagt mir seit vorgestern einfach den Dienst. Die Platte selber lässt sich zwar einbinden, die darauf befindliche Partition lässt sich aber nicht mounten. 

Wem dieser letzte Satz schon nix sagen: Genau so kompliziert, wie es klingt, isses auch. Denn weder die Bordmittel des Mac (Festplattendienstprogramm) noch zwei 3rd-Party-Applikationen konnten die Partition wieder lesbar machen. 

Durch kompetente Hilfe aus dem Freyheyt-Team kam die Idee auf, einfach mal Ubuntu per Parallels auf dem Mac zu virtualisieren und zu schauen, ob vielleicht ein Linux auf die Festplatte zugreifen kann.

Und siehe da: Es ging. Wo MacOS X gnadenlos versagt, mountet Ubuntu die Platte mühelos. Daten nun einfach auf den iMac kopieren – fertig.

Deshalb sei heute mal wieder (nicht zum ersten mal) für dieses wirklich toll gemachte Linux geworben. 

Am 10.10.10 um 10:10 Uhr und 10 Sekunden kommt übrigens die Version 10.10 von Ubuntu. Watch also bitte out! :)

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