Sep 192010
Ich hatte gestern wieder so einen “magic IT moment”, auf den man eigentlich sehr gerne verzichtet, durch den man aber letztendlich wieder viel lernt.
Ich habe an meinem iMac zwei externe Festplatten hängen, eine 750 GB Platte für TimeMachine und eine 1TB Platte für Filme, iTunes-Musik und das ganze Zeugs. Und letztere versagt mir seit vorgestern einfach den Dienst. Die Platte selber lässt sich zwar einbinden, die darauf befindliche Partition lässt sich aber nicht mounten.
Wem dieser letzte Satz schon nix sagen: Genau so kompliziert, wie es klingt, isses auch. Denn weder die Bordmittel des Mac (Festplattendienstprogramm) noch zwei 3rd-Party-Applikationen konnten die Partition wieder lesbar machen.
Durch kompetente Hilfe aus dem Freyheyt-Team kam die Idee auf, einfach mal Ubuntu per Parallels auf dem Mac zu virtualisieren und zu schauen, ob vielleicht ein Linux auf die Festplatte zugreifen kann.
Und siehe da: Es ging. Wo MacOS X gnadenlos versagt, mountet Ubuntu die Platte mühelos. Daten nun einfach auf den iMac kopieren – fertig.
Deshalb sei heute mal wieder (nicht zum ersten mal) für dieses wirklich toll gemachte Linux geworben.
Am 10.10.10 um 10:10 Uhr und 10 Sekunden kommt übrigens die Version 10.10 von Ubuntu. Watch also bitte out!

