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Category Archives: Spocht

Wenn´s mal schnell gehen muss…

6. März 2012 12:48 / 2 Kommentare / Dan H. Racek
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… rät die Ernährungsexpertin und Autorin Claudia Wernig in einem ihrer Metabole Diät-Büchern ganz einfach zum Gang zu McDonald´s.

Dort gibt es nämlich für etwas über 5 EUR den sehr leckeren Cesars Salad, den man mit gegrilltem (nicht paniertem!) Hühnchen, Balsamico Dressing und ohne Croutons wunderbar in seine metabole Ernährungsweise packen kann.

Ich weiss: Gestern Cesars, heute Cesars… ich könnte den schon öfter (natürlich aber nicht jeden Tag) essen. Morgen ist aber sowieso Mittwoch, da wird bei 12snap wieder mittags gekocht.

Schon mal Rezept raussuchen…

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Eine kurze Geschichte des Laufens

20. September 2010 11:59 / 7 Kommentare / Dan H. Racek


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Damit fing eigentlich alles an, mit diesem kleinen blauen Strich auf einer Landkarte von gerade mal 74 Metern. Das Rauchfrei werden, das Laufen, das Eisenstemmen, alles.

Irgendwann vor rund 2 Jahren wollte ich morgens zu unserem Bäcker in Emertsham, vorne auf der Trostberger Straße. Meine Tochter Zarah lag mir schon seit geraumer Zeit in den Ohren, endlich mit dem Rauchen aufzuhören. Und wie jeder Nikotin-Junkie redete ich mir seit bald 30 Jahren ein, das ginge schon okay und so schlimm wäre es nicht mit der Raucherei.

Wie zum Beweis für mich selber kam ich an diesem Morgen auf die Idee, zu unserem Bäcker locker zu joggen. Ich kam von den insgesamt 270 Metern exakt 74 Meter weit.

Der Rest ist Geschichte: Ich hörte im Juni 2009 mit dem Rauchen auf, kaufte mir am selben Tag ein Fahrrad und änderte alles, auch die Ernährungsweise. Schon rund 2 Wochen vorher hatte ich mit dem Eisenstemmen angefangen, nun wollte ich durch Laufen die Entgiftung des Körpers und Regeneration der Lungen unterstützen.

Was nun folgte, war eine wochenlange Folter, die sicher jeder Ex-Raucher kennt. Ich begann mit dieser vergleichsweise kleinen Strecke:


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Gerade mal 2,5 Kilometer, das ist NICHTS für einen gesunden Menschen. Ich allerdings habe – nach ziemlich genau 28 Jahren Raucherei mit rund 1 Päckchen Camel Filter am Tag – unzählige Male in die Hecken gekotzt, Pausen über Pausen gemacht, geschimpft und geflucht und bin – mit schmerzenden Waden und stechender Lunge – nach Hause spaziert. Es war deprimierend, aber Tag für Tag steigerte ich mich, bis ich nach ca. 3 Wochen die Strecke ohne Pause und einigermassen schmerzfrei laufen konnte.

Zeitgleich fuhr ich mit dem Fahrrad diese Strecke, was meiner Kondition ebenfalls sehr gut tat und vor allem Abwechslung im Trainingsplan – den ich nicht hatte :) – brachte.


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Diese ehemalige Fahrrad-Strecke ist heute meine “kleine Laufstrecke” – die ziehe ich in rund 45 Minuten runter, ohne mir groß Gedanken darüber zu machen. Meine erste wirklich große Runde lief ich dann im Oktober 2009:


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Ich bin einfach ohne vorherige Ansage irgendwann mal links statt rechts abgebogen und einfach weitergelaufen. Das waren dann am Ende 11 Kilometer – WOW! Da wurde mir klar, dass sich in wenigen Monaten einiges getan hatte. Im Frühjahr 2010 hatte ich dann aber erst einmal einen ziemlichen Hänger, war unmotiviert und weitestgehend raus aus dem Training.

Erst in diesem (vermeintlichen) Sommer kam ich wieder in die Gänge und arbeitete mich meine alten Strecken wieder hoch, bis ich dann vorletzten Sonntag diese Strecke lief:


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Mit rund 1 Stunde und 50 Minuten ist das eine ganz anständige Runde und meine Beine waren danach auch gut bedient. Zwei kleine Pausen habe ich dabei auch gemacht, wobei die nicht länger als das Erledigen menschlicher Bedürfnisse waren, also etwa das Aussuchen neuer Musik auf dem Palm Pré ;)

Tja, so sieht das aus momentan mit meiner Lauferei. Nicht schlecht, oder?

Fragt man mich nach meinen nächsten Zielen, so sind die schon recht klar gesteckt:


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Emertsham – Altenmarkt – Obing – Schnaitsee – Waldhausen – Peterskirchen – Emertsham. Das sind 43,9 Kilometer, also knapp über dem Marathon.

Und die werde ich 2011 knacken, versprochen. :)

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Laufen in anderen Städten: Sonderlauf nach Pankow

4. September 2010 07:04 / Hinterlassen sie einen Kommentar / Dan H. Racek
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Mein erster Lauf in einer anderen Stadt. 30 Minuten Richtung Pankow und zurück. Mitten durch die Natur.

 

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In den oberbayerischen Teleskopregenschirmplantagen

28. August 2010 16:48 / Hinterlassen sie einen Kommentar / Dan H. Racek
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Oberbayern ist bekanntermassen nicht nur ein wichtiger Milchlieferant in Deutschland, auch die weitläufigen Anbaugebiete von Teleskopregenschirmen sind über die Grenzen unseres schönen Landes hinaus bekannt und berühmt.

Gestern nun hatte ich beim Laufen die Gelegenheit, zwischen Altenham und Peterskirchen eine dieser Teleskopregenschirmplantagen zu besichtigen – ich durfte sogar ein Foto machen, was sonst strengstens untersagt ist.

Wir sehen hier eine schon sehr reife Frucht, die Ernte steht also kurz bevor. Wie jedes Schulkind weiss, werden Teleskopregenschirmbäume – ebenso wie Anorakbüsche und Winderreifenknollen – im Spätsommer abgeerntet. Lang kann es also nicht mehr dauern.

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Von Tee und Kaffee

14. August 2010 17:14 / 4 Kommentare / Dan H. Racek
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Ich liebe Kaffee. Wie so ziemlich jeder zweite hart arbeitende Mensch auf diesem Planeten. Deshalb habe ich mich in Twitter kürzlich spasseshalber etwas sarkastisch über jene geäußert, die ständig über ihren Kaffee bloggen. Ich trinke meinen ersten Kaffee… jetzt trinke ich meinen zweiten Kaffee… wie spannend. You love coffee? Get in the fucking line :)

Aber natürlich: Auch ich schätze dieses fiese Gesöff und möchte meine Nespresso DeLonghi mit Milchkanister für Latte Macchiato nicht missen.

Ich bin aber auch seit über 20 Jahren mit einer passionierten Teetrinkerin verheiratet und natürlich färbt das irgendwann mal ab. Vor allem, wenn man selber einfach mal was anderes Heisses trinken will als immer nur kolumbianisches Bohnenpipi.

Seit Monaten ist also vor allem Pfefferminztee bei mir Sheriff. Am liebsten natürlich ganz frisch aus dem eigenen Garten oder getrocknet in großen Beuteln aus Marokko (sensationell!!) – aber auch im normalen Einzelhandel gibt es sehr gute Pfefferminztees. Er sollte nur nicht mit Eukalyptus gestreckt sein, das finde ich fies.

Über den sehr leckeren Pfefferminztee von Dallmayr bin ich nun dank des “Edeka, der alles hat” in Trostberg auf die fantastischen Schwarztees von der Münchener Feinkost-Legende gestossen. Und natürlich: Absolute Spitzenklasse!

Mein Vater wahr sehr lange Schwarztee-Junkie und diese Leidenschaft ist bislang noch nicht an mich ran. Aber diese drei von Dallmayr – der Ceylon, der Darjeeling und die Indische Mischung – sind derart lecker und ausgewogen, das könnte echt eine neue Leidenschaft werden. Mein Teeverbrauch ist entsprechend in den letzten Tagen stark angestiegen. Gerne pur, aber gerade Morgens auch mit einem Löffel Honig und einem Spritzer Hitchcock-Zitrone. Baam und du bist wach – fantastisch!

Aber wie das so ist: Qualität versaut einen manchmal auch. Gestern wanderten einige Discounter-Tees gleich mal in die Tonne. Ich hasse Verschwendung, aber die gehen gar nicht, sorry. Sonst konsumiere ich gerne Produkte von Lidl, Penny, Aldi und Co., beim Tee zählt aber vor allem der Geschmack und da steige ich doch lieber in den Porsche als in die Ente.

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Reclamation

11. August 2010 11:25 / 6 Kommentare / Dan H. Racek



Fugazi – “Reclamation”

These are our demands: 

We want control of our bodies.
Decisions will now be ours.
You can carry out your noble actions,
We will carry our noble scars. 
Reclamation. 

No one here is asking, 

No one here is asking,
But there is a question of trust. 
You will do what looks good to you on paper, 

We will do what we must. Return, return, return. 

Carry my body. 

Alle Rechte an Text und Musik liegen natürlich bei den Musikern

 

— 

Dies nur mal als kleine Ergänzung zum Titel meines “Staight Edge”-Postings. Ich selber war zwar nie wirklich Straight Edge, mir hat die Bewegung aber als 20-jähriger sehr imponiert und mich auch inspiriert – immerhin war ich zu dieser Zeit rund 3 Jahre Vegetarier. 

Meine damalige Band ZORNGOTT war aber nicht wirklich so vernünftig, dass Sie als SE-Band durchgegangen wäre – obwohl wir mit “Geschundene Leiber” und “Realität in Dosen” zwei durchaus (selbst-)kritische Lieder geschrieben hatten. 
Staight Edge hat aber zumindest eines bewiesen: Du kannst auch ohne irgendwelche Zusätze eine ziemlich krasse Sau sein. Im Grunde ist es sogar anders herum: Gerade mit nüchterner Rübe gehen viele erst richtig ab. Und Konzerte von Minor Thread, Gorilla Bisquits oder eben Fugazi, das war alles andere als Blümchenschubbsen.

Und als Musiker kann ich sagen, dass ich bis auf eine unrühmliche Ausnahme IMMER glockennüchtern bei Auftritten war. Bei dem einen Mal hatte ich zu viel Bier im Schädel und habe auch prompt den miesesten Gig aller Zeiten gespielt. :)

 

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Erstellt in: hirnfutter, spocht / Getaggt mit: fitness, musik, spocht

Straight Edge

10. August 2010 09:26 / 1 Kommentar / Dan H. Racek
Dhracsky_mini

 

Manchmal bin ein einfach nicht zufrieden, bis sich etwas wirklich gut und rund und perfekt anfühlt. So geht´s mir momentan mit dem Design dieses Blogs. Und mit meiner persönlichen Fitness.

Erst einmal zum Blog. Wie einige von euch vielleicht wissen, gibt es für Posterous-Blogseine festgelegte Anzahl von Gestaltungsvorgaben. Mit CSS-Skills (über die ich nicht verfüge) kann man das dann zwar alles noch etwas anpassen, aber: Themes KAUFEN finde ich einfach besser – damit unterstützt man Leute, die das zumeist SEHR GUT können und davon auch leben.

Ich war sogar schon so weit, dhrac.net komplett auf meinen Tumblog umzuziehen, denn für Tumblr gibt es wunderschöne Themes. Aber ich will von Posterous nicht weg – ach, es ist ein Kreuz. Wenn ich also noch gefühlte 28391283 mal das Design dieses Blogs wechsele – bitte nicht wundern. :)

Ziemlich einfach hingegen fiel mir vor 3 Wochen übrigens die Entscheidung, dem Wein und dem Bier und dem ganzen restlichen Alkohol nun endgültig “Adieu” zu sagen. Ich hatte im Januar ja schon mal darüber geschrieben, dann aber nach vier Wochen (nach einem feuchtfröhlichen Verwandtenbesuch und meinem Fußunfall) sowohl auf mein Embargo als auch auf mein Fitness-Training gepfiffen.

Nun muss man wissen, dass ich noch nie viel Alkohol getrunken habe, so gesehen ist das was ganz anderes als etwa die Geschichte mit dem Rauchen. Ich habe von Geburt an magentechnisch ein paar Defizite, die vor allem zu einem führen: Ich vertrage das Zeug nicht. Das ist seit Jahrzehnten so und führte dazu, dass ich wirklich alle Schaltjahre mal mehr als sonst “was getrunken” habe.

In den letzten 3 Jahren hier in Oberbayern ist mir aber schon aufgefallen: Wenn man die Zügel nicht fest in der Hand hält, kann Alkohol auch dem vermeintlich resistenten Geist ganz schön hinterhältig in die Parade fahren. Hastdunichtgesehen trinkst du ganz munter was weg. Sogar so einer wie ich mit den oben beschriebenen Einschränkungen.

Aus verschiedenen Gründen kann ich aber sagen: Ich tauge leider nicht zum Alkoholgeniesser oder gar – im schlimmsten Fall – zum Alkoholiker. Weder “entspanne ich damit total” noch “fühle ich mich damit besser” noch denke ich, dass ich wirklich “gesellschaftlich dazu gezwungen” werde. Ich finde es auf Dauer eher langweilig bis deprimierend – denn wie beim Rauchen auch: Letztendlich hat man NICHTS davon. Und solche Sachen öden mich inzwischen an.

Aber anders als beim Rauchen (Stichwort Passivrauchen) habe ich überhaupt nichts gegen Leute, die in meiner Anwesenheit gerne Bier und Wein trinken – es belästigt mich in keinster Weise. Wer mich persönlich kennt, der weiß: Ich war schon die letzten 40 Jahre keine Spaßbremse oder ein “Manic Street Preacher” und ich werde es auch zukünftig nicht sein.

Macht ihr nur, viel Spass dabei. Ich trinke dann wie seit Jahrzehnten neben euch Wasser oder Cola oder Kaffee oder Tee.

Wie schon gesagt: Manchmal bin ein einfach nicht zufrieden, bis sich etwas wirklich gut und rund und perfekt anfühlt… :)

 

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